Amazonasregenwald
Image previewDer Bundesstaat Amazonas mit der Hauptstadt Manaus und der sehr bekannten von Gummibaronen erbauten Oper,  hat derzeit die strengsten Umwelt- und Schutzgesetze für den Regenwald in Brasilien. Hier kann man noch Bäume und Pflanze sehen, die in den meisten Teilen unseres Planeten nicht mehr zu finden sind.

 Ein großes Problem in Brasilien sind die landlosen Menschen. Weiße Großgrundbesitzer horten riesige Gebiete fruchtbaren Boden. Teilweise gelingt es sie zu enteignen und die Grundstücke an die Landlosen zu verteilen. Oft aber gibt es blutige Kämpfe mit vielen Toten,  bis die Grundherren das Gebiet räumen und von den Landlosen übernommen werden kann. Im Amazonasgebiet werden Strassen in den Regenwald gebaut und zu beiden Seiten den Siedlern Grundstücke zugewiesen, die sie bis zu 20% roden dürfen. Zu diesen Siedlern kommen nun Vertreter der Agrarkonzerne, beschenken die Siedler mit Motorsägen und sonstigen, für die Schlägerung notwendigen Werkzeuge, damit nicht 20% sondern 100% des zugeteilten Gebietes geschlägert wird. Ist das geschehen, kommen wieder die Konzernvertreter, versuchen mit kleinen Geldsummen die Siedler vom gerodeten Gebiet wegzubringen oder mit Mafiagewalt sie zu vertreiben. Bis zu Soja- oder anderen Plantagen  für asiatische oder europäische Konzerne ist dann nur noch ein kleiner Schritt.

 Die wichtigste Funktion des Regenwaldes ist, dass er die Wassermassen, die in den Weltmeeren verdunsten, zu einem sehr großen Teil aufnimmt und das Klima reguliert. Werden diese Wälder geschlägert oder gerodet, kommen große Wassermengen in Gebiete, die nicht in der Lage sind, das viele Wasser aufzunehmen, was zu großflächigen Überflutungen führt. Zurzeit sind bereits 50% der Regenwälder gerodet und die Auswirkungen davon hören wir laufend in den Nachrichten. Wenn die Waldrodungen in dem derzeitigen Tempo weitergeführt werden, was ja auch ganz im Interesse der der großen Konzerne liegt, leben wir bald auf einem Wüstenplaneten, denn die fruchtbare Humusschicht wird zum großen Teil durch die Überflutungen ins Meer gespült, das Wasser verschmutzt, dadurch noch stärker erwärmt und daraus resultierend noch mehr Wasser verdunstet.

Noch haben wir die Möglichkeit, diesen Teufelskreislauf zu stoppen, unsere Kinder haben dazu keine Change mehr.

 Beenden wir unser Sklavendasein unter dem Diktat der Konzerne, solange wir dazu noch die Möglichkeit haben. Schließen wir uns zusammen zu einer Stimme.