EU; Welche Rolle spielt Österreich?

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Österreichs Ziel bei EU Beitritt war, diese von Innen zu verändern, doch das Gegenteil ist geschehen. Österreich wird systematisch zum Prügelknaben der EU gemacht. Die Ursache für diese Entwicklung ist schnell erklärt. Unsere EU-Nachbarländer haben mit einer Ausnahme ein wesentlich tieferes Lohneinkommen und dadurch bedingt auch wesentlich niedrigere Lebenshaltungskosten. sie suchen daher ihre Arbeitsplätze in Österreich. Für Österreichische Firmen ist es ganz klar, auf diese wesentlich billigeren Arbeitskräfte zurück zu greifen und die eigenen Arbeitsuchenden haben das Nachsehen. Größere Projekte müssen laut Eu-Vorschrift EU weit ausgeschrieben werden. Es ist logisch, dass überwiegend Billiglohnländer die Aufträge bekommen.

Die Österreichische Regierung schafft laufend neue Arbeitsplätze, diese werden aber von anderen EU-Landbürgern besetzt. Der Protest gegen die EU Regel, dass alle EU-Bürger in jedem Land ohne Einschränkung wohnen und arbeiten dürfen und Lohndumping betreiben, dadurch die eigenen Bürger arbeitslos machen und bleiben, wird als Diskriminierung anderer EU-Bewohner abgelehnt.

Der EU-Vertrag mit den einzelnen europäischen Ländern ist anscheinend von weltfremden Personen erstellt worden und kann auf Dauer nur zum Zerfall der EU führen. Jede vernünftige und wichtige Entscheidung kann von einem einzelnen Staat durch sein Veto blockiert werden, siehe am Beispiel der NATO und des Weltsicherheitrates.

Ein bezeichnendes Bild für die Abgehobenheit und Bürgerferne der EU Mandatare ist der EU Abgeordnete der ÖVP Herr Othmar Karas. Er redet mit erhobenem Zeigefinger auf den amtierenden Bundeskanzler pausenlos ein, wie einst ein Oberlehrer der Steinzeit auf einen dummen Schüler.

Über das Verhalten der ÖVP in Punkte Regierungszusammenarbeit gebe ich hier besser keine Stellungsname ab, bin aber gerne bereit, mich mündlich zu äußern.

 

Vielleicht noch ein Satz einer ÖVP Parlamentarierin Frau Evelyn Regner: „Dass der ehemalige Außenminister Mock entsetzt auf die Entwicklung derzeit schauen würde, was aus der Europapolitik der ÖVP geworden ist. Konstruktive Lösungen werden angepeilt, aber wenn es darum geht, Europäische Lösungen zu suchen, kann man sie mit der Lupe suchen.“