Klimakonferenz Paris und Menschenrechte.

Video: https://youtu.be/4x4kWY7xg88

Die Klimakonferenz in Paris brachte ein klares Ergebnis. Das Vermögen der Konzerne darf nicht angetastet und Menschenrechte, das heißt, Recht auf Nahrung, Arbeit und Gesundheit, verlieren ihre Gültigkeit. Österreich hat dank unseres rührigen Umwelt- und Landwirtschaftsministers 50% der Mais- und Getreidefelder für Treibstoffanbau abgezweigt, um damit die Taschen der Großbauern zu füllen. Zynischer Weise werden auch Förderungen für die Biolandwirtschaft gekürzt, um eine Chancengleichheit bei den Weltmarktpreisen zu haben. Leider kann durch diese konfuse Wirtschaftsplanung nicht einmal die Hälfte unseres Lebensmittelbedarfes gedeckt werden. Um unseren Wegwerfwohlstand nicht zu gefährden, sind unsere Wirtschaftsexperten und Supermarktketten sehr findig und importieren die fehlenden Mengen zu Dumpingpreisen aus der ganzen Welt, zum Großteil also aus Ländern, wo der geringste Widerstand zu erwarten ist. Bei uns ist diese Art der Landnahme unter den Namen Landraub bekannt. Ein weiterer Faktor sind, bedingt durch den Klimawandel, Unwetterkatastrophen. Die auf diese Weise um ihren Lebensunterhalt gebrachten oder vertriebenen Menschen sind Wirtschaftsflüchtlinge, haben kein Anrecht auf Asyl und sind dem Hungertod ausgeliefert. 8.5 Millionen Menschen, als Wirtschaftsflüchtlinge abgestempelt, verhungern jährlich, denn sie haben laut EU Gesetz und Klimakonferenzbeschluß das Recht auf Nahrung, Gesundheit und Asyl, verloren. .

Hier Vorschläge: Die notwendigen Klimaziele zu erreichen sind einfach und schnell durchführbar, entsprechen allerdings nicht ganz den Vorstellungen der auf hohe Gewinne eingestellten Konzerne durch ihre Art der Globalisierung. Menschenleben haben auf ihren Rechnungen den Wert 0.00.

1. Tempolimit auf Autobahnen 100 Km/h für PKW und 80 Km/h für LKW. Auf das außerörtliche Straßennetz Tempo 80 für PKW und 60 für LKW. Mehr Kontrolle und höhere Strafen für Unbelehrbare. Stop von Leerfahrten bei LKW.

Begründung: Bei Einhalten dieser Maßnahmen werden sowohl CO²als auch Feinstaub um mindestens 25% reduziert und die Verkehrsunfälle, sowie Opferzahlen erheblich vermindert.

2. Sofortiger Stop der Verwendung von Ackerflächen für Treibstoffgetreide.

Begründung: Es ist schon lange wissenschaftlich belegt, dass die Herstellung von Ethanoltreibstoff wesentlich umweltfeindlicher ist, als fossiler Treibstoff und es ist verantwortungslos, aus Geldsucht die für die Herstellung von Lebensmittel dringend benötigte Anbaufläche derartig zu mißbrauchen.

3. Exportstop für im eigenen Land benötigte Lebensmittel.

Begründung: Die Qualität der importierten Lebensmittel entspricht bei genauer Kontrolle nicht dem österreichischen Vorschriften und es widerspricht jeder menschlichen Logik, Qualitätslebensmittel um den halben Erdball zu exportieren, um von dort minderwertige Lebensmittel zu Dumpingpreisen importieren und dadurch die Lebensgrundlage der dort lebenden Menschen unter anderen durch Landraub zu vernichten! Ist es wirklich sinnvoll, überquellende Bankkonten einiger Konzernchefs weiter zu füllen und verzweifelte Menschen in die Arme von Rekrutierungskommandos von Terrorristen zu treiben oder als sogenannter Wirtschaftsflüchtling von uns wieder zurückgejagt zu werden, um daheim zu verhungern. Hoch lebe unser Wohlstand mit überhängenden Bäuchen.

4. Beenden des Online- Shoppings.

Begründung: Durch diese jetzt schon sehr weit verbreitete Art des Einkaufens wird das Wirtschaftseinkommen von Österreich ins Ausland verschoben, die Klimabilanz durch verstärktes Schwertransportaufkommen verschlechtert und die Arbeitsplätze im einen Lande systematisch vernichtet.