XR Aktion Bienenwabe fordert einen Bürger*innenrat.

Im Zentrum der Aktion Bienenwabe steht die Forderung nach einem Bürger*innenrat. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen wird die Operngasse/Friedrichstraße blockiert.

 Unsere sogenannten Volksvertreter haben vergessen, von wem und wofür sie gewählt wurden. Wir haben unsere Stimme abgegeben und daher haben wir ihrer Meinung nach nichts mehr zu sagen. Sie vergessen dabei aber ganz, dass sie von uns bezahlt werden und daher auch für unsere Gesundheit, Vorsorge und Sicherheit verantwortlich sind. Bis jetzt haben sie diese Aufgaben sträflichst vernachlässigt. Die einzig bevorzugt behandelten Gewinner und Lieblinge der Regierenden sind die großen Konzerne, die ihre unterstellten Arbeitssklaven mit Hungerlöhnen abspeist, Milliardengewinne macht und dadurch die beginnende Klimakriese verursacht.

 Globalisierung ist ein sehr schönes Wort, doch was bringt sie uns wirklich? Wir dürfen überall hinreisen, von jedem Land der Welt jederzeit unsere Lebensmittel und Waren ohne Kontrollen bekommen und auch hin senden. Dass diese Güter oft zigtausende Kilometer zurück legen, stört die meisten Konsumenten recht wenig. Wichtig ist, dass wir zum Beispiel unsere Weintrauben zu Weihnachten aus Chile und die Steaks aus USA bekommen. Wir bekommen aber auch etwas frei Haus geliefert, das uns nicht gefällt. Es sind die verschiedenen Krankheiten und Coronamutationen aus der ganzen Welt, die unsere Freiheit gewaltig einschränken. Unser Schnitzel beim Wirt dürfen wir nicht mehr essen und die Zeit, wann und wie lange wir das Haus verlassen dürfen, wird vorgeschrieben. Vielleicht geistert in den Köpfen mancher Oberregenten schon die Idee von Fußfesseln. Wir verlieren auch die Möglichkeit, im Urlaub in ein ausgewähltes Land zu fahren und dürfen oft nicht einmal unsere eigene Gemeinde oder Bezirk ohne bestimmte Forderungen zu erfüllen, verlassen.

 Um diesen selbstherrlichen Volkszertretern den Wind aus den Segeln zu nehmen, brauchen wir einen Bürger*innenrat. Dieser wird von der Bevölkerung ausgewählt und von Experten unterstützt. An das wichtigste Projekt, den Klimawandel, wagt sich aus Angst vor den großen Konzernen keine Regierung heran und am allerwenigsten die Österreichische. Hier haben sich die Schadstoffemissionen in den letzten Jahren sogar verdoppelt. Wenn ich von den neuen Wirtschaftsaufbaufantasien und Welthandelsträumen durch noch mehr Globalisierung der Völkerdiktatoren höre, wird mir vieles klar. Klimawandel ist in den von Macht- und Geldsucht verstopften Gehirnen noch nicht angekommen.

 Bis diese verantwortungslosen Regenten begreifen, dass sie wirksame Maßnahmen ergreifen sollten, ist der Kippunkt überschritten und es könnte nur noch eine Verzögerung der katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels erreicht werden. Ein sehr rasch aufgebauter Bürger*innenrat kann das rasche Voranschreiten des Klimawandels mit seinen Folgen noch stoppen. Er muss im Parlament bei wichtigen Entscheidungen das gleiche Stimmrecht wie Abgeordnete im Nationalrat haben. Um dieses überlebenswichtige Ziel zu erreichen, wird es weltweit sehr viele Demonstrationen und wahrscheinlich auch Generalstreiks brauchen.

 Die am Ende des Filmes gezeigten Szenen sollen nicht die Zukunft unseren täglichen Alltag sein.